Projekt DepriBuddy auf Community Health Konferenz in Bochum
Am 20. November hatten wir die Möglichkeit, unser Projekt DepriBuddy auf der 8. Community Health Konferenz auf dem Gesundheitscampus der Hochschule Bochum vorzustellen. Die Konferenz zielte darauf, in unserer zunehmend diversifizierten Gesellschaft gemeinsam Lösungen für Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung zu entwickeln und soziale wie gesundheitliche Ungleichheiten zu adressieren. Dort konnten wir zahlreiche thematische Überschneidungen mit anderen vertretenen Projekten und Beiträgen feststellen, da es durchgehend – ähnlich wie bei DepriBuddy – stark um Community-orientierte, lebensweltbezogene Unterstützung und den Abbau von Zugangsbarrieren ging.
Die Projektmitarbeiterin Pia-Saskia Berg zeigte die Problemstellungen und Anliegen des Projekts sowie die Grundzüge der entstehenden App AlltagsBuddies anhand einer Posterpräsentation im Rahmen des Panels "Digitale Partizipationsformen". Das Panel thematisierte insbesondere die speziellen Bedarfe bestimmter, von digitaler Ungleichheit betroffener Zielgruppen sowie auf diese zugeschnittene Technikentwicklung. Neben den Bedarfen depressiver Nutzer*innen hinsichtlich sozial verbindender Medien ging es etwa um eine digitale Plattform für Lebensstilveränderungen bei älteren Menschen oder um die Verbesserung der digitalen Gesundheitskompetenz von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen. Einige Projekte befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und zeigten großes Interesse an unseren praxisnahen Erfahrungen, sodass sich während und im Nachgang der Session ein lebendiger Austausch ergab.
(Bildquelle: sfs)